Compare Items
Please, add items to this compare group or choose not empty group

Author Name: Peter

Author Subtitle Example
Author
Peter
https://provisionxpert.com

Product Review

Flatex Erfahrungen 2026: Der beste Allround-Broker für Anspruchsvolle?
ReviewerReviewedby Peter
Review on :

Unser Flatex Test: Wer mehr will als nur eine App, landet oft bei Flatex. Wir prüfen das riesige Handelsangebot, die Kostenstruktur nach Abschaffung der Depotgebühr und für wen sich der etablierte Broker lohnt.

Was ist Flatex?

Flatex ist einer der größten und ältesten Online-Broker in Deutschland und Österreich. Im Gegensatz zu den Neobrokern (wie Trade Republic) bietet Flatex eine vollwertige Handelsumgebung für den Desktop, die auch professionellen Ansprüchen genügt. Die Auswahl an handelbaren Wertpapieren ist gigantisch und geht weit über das Standard-Angebot hinaus.

Gebühren: Qualität hat ihren Preis

Flatex hat vor einiger Zeit die unbeliebte Depotführungsgebühr wieder abgeschafft – ein großer Pluspunkt! Trotzdem ist der Handel teurer als bei den Neobrokern:

  • Einzelorders: Eine Aktien-Order kostet meist eine Pauschale (z.B. 5,90 €) plus börsenplatzabhängige Entgelte. Das ist fair, aber nicht billig.
  • ETF-Sparpläne: Hier punktet Flatex massiv. Die allermeisten ETF-Sparpläne sind komplett kostenlos ausführbar. Die Auswahl an sparplanfähigen ETFs ist eine der größten am Markt.

Die Plattform für Profis

Wer komplexe Analysen durchführen will, an vielen verschiedenen Börsenplätzen weltweit handeln möchte oder spezielle Zertifikate sucht, wird die Flatex-Webfiliale lieben. Sie ist komplexer als eine Smartphone-App, bietet dafür aber maximale Kontrolle.

👍 Vorteile

  • Gigantische Auswahl an Wertpapieren und Börsenplätzen
  • Sehr viele kostenlose ETF-Sparpläne
  • Keine Depotführungsgebühren mehr
  • Professionelle Handelsplattform (Desktop & App)
  • Etablierter, börsennotierter Anbieter

👎 Nachteile

  • Einzelkäufe deutlich teurer als bei Neobrokern
  • Benutzeroberfläche für blutige Anfänger oft zu komplex
  • Negativzinsen auf sehr hohe Cash-Bestände möglich

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Handelbare Werte: Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Zertifikate, Krypto-ETPs
  • Sparpläne: Riesige Auswahl, größtenteils kostenlos
  • Regulierung: BaFin (Deutschland)
  • Zielgruppe: Fortgeschrittene Anleger und Vieltrader

🏆 Fazit & Bewertung

Flatex ist der „Mercedes“ unter den Online-Brokern: Solide, zuverlässig und mit enormer Leistung – aber eben nicht zum Discounter-Preis. Wer nur einen simplen ETF-Sparplan sucht, ist bei Scalable Capital oder Trade Republic vielleicht einfacher bedient. Wer aber ein echter Trader ist, der Wert auf maximale Auswahl an Börsenplätzen und professionelle Tools legt, kommt an Flatex kaum vorbei. Die Abschaffung der Depotgebühr hat den Anbieter wieder extrem attraktiv gemacht.

Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4.6 von 5 Sternen)

Zum Angebot von Flatex

Risikohinweis: Investieren birgt Risiken. Der Wert deiner Anlage kann steigen oder fallen. Bitte informiere dich vor jedem Investment ausführlich über die spezifischen Konditionen. Keine Anlageberatung.

More Details
ING Depot Erfahrungen 2026: Die beste Wahl für konservative ETF-Sparer?
ReviewerReviewedby Peter
Review on :

Unser ING Depot Test: Die ING (ehemals DiBa) ist eine der beliebtesten Direktbanken Deutschlands. Wir prüfen, ob das „Direkt-Depot“ eine gute Alternative zu den günstigen Neobrokern ist und für wen sich das Konto bei der Großbank lohnt.

Was ist das ING Direkt-Depot?

Die ING Deutschland ist bekannt für einfaches und transparentes Banking. Das „Direkt-Depot“ richtet sich an Anleger, die die Sicherheit einer etablierten Großbank schätzen und ihre Geldanlagen gerne unter einem Dach mit ihrem Girokonto haben. Die Bedienung über die preisgekrönte „Banking to go“ App ist extrem intuitiv und auch für absolute Einsteiger sofort verständlich.

Kosten & Gebühren: Fairness statt Tiefstpreis

Die ING ist teurer als Trade Republic, aber oft günstiger als die klassische Sparkasse vor Ort. Die Depotführung ist grundsätzlich kostenlos.

  • ETF-Sparpläne (Das Highlight): Hier hat die ING massiv nachgebessert. Nahezu alle verfügbaren ETF-Sparpläne sind mittlerweile komplett gebührenfrei ausführbar. Das macht die ING zu einer Top-Adresse für langfristige Sparer.
  • Einzelkäufe: Wer Aktien einmalig kauft, zahlt eine Grundgebühr (z.B. 4,90 €) plus eine Provision vom Kurswert (0,25 %), gedeckelt bei einem Maximalbetrag. Für häufiges Trading ist das zu teuer.

Sicherheit & Vertrauen

Für viele Kunden ist dies der entscheidende Punkt. Die ING ist eine systemrelevante Großbank mit deutscher Einlagensicherung. Das schafft Vertrauen, das ein junges Startup aus Berlin vielleicht noch nicht bei jedem genießt. Zudem kümmert sich die Bank automatisch um alle steuerlichen Angelegenheiten (in Deutschland).

👍 Vorteile

  • Nahezu alle ETF-Sparpläne sind dauerhaft kostenlos
  • Kostenlose Depotführung
  • Sicherheit und Service einer etablierten Großbank
  • Exzellente und sehr einfache Banking-App
  • Alles unter einem Dach (Girokonto, Tagesgeld, Depot)

👎 Nachteile

  • Einzelkäufe von Aktien sind vergleichsweise teuer
  • Kein Krypto-Handel direkt im Depot möglich
  • Weniger Handelsplätze als spezialisierte Broker wie Flatex

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Depotgebühr: 0,00 €
  • ETF-Sparpläne: Fast alle kostenlos
  • Mindestsparbetrag: schon ab 1,00 €
  • Regulierung: BaFin (Deutschland), EZB

🏆 Fazit & Bewertung

Das ING Direkt-Depot ist die perfekte Lösung für alle, die es „solide“ mögen. Wer einfach nur jeden Monat seinen ETF-Sparplan kostenlos ausführen lassen will und dabei das gute Gefühl einer großen, sicheren Bank im Rücken haben möchte, ist hier goldrichtig. Für aktives Daytrading sind die Gebühren zu hoch, aber für den langfristigen, entspannten Vermögensaufbau ist die ING eine der besten Adressen in Deutschland.

Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4.7 von 5 Sternen)

Zum ING Direkt-Depot

Risikohinweis: Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken verbunden. Der Wert deiner Anlage kann fallen. Bitte informiere dich vorab über die Konditionen. Keine Anlageberatung.

More Details
Ledger Nano X Test 2026: Die beste Versicherung für deine Krypto-Coins?
ReviewerReviewedby Peter
Review on :

Sicherheit geht vor: Wer größere Summen in Krypto investiert, darf sie nicht auf der Börse liegen lassen. Wir testen den Ledger Nano X – das beliebteste Hardware-Wallet der Welt. Lohnt sich der Preis für die Bluetooth-Funktion und die maximale Sicherheit?

Warum du ein Hardware-Wallet brauchst

In der Krypto-Welt gilt ein eisernes Gesetz: „Not your keys, not your coins.“ Wenn deine Coins auf einer Börse wie Binance liegen, gehören sie technisch gesehen der Börse. Geht die Börse pleite, sind deine Coins oft weg. Ein Hardware-Wallet wie der Ledger Nano X speichert deinen privaten Schlüssel offline auf einem USB-ähnlichen Gerät. Hacker haben so keine Chance, online an dein Vermögen zu kommen.

Ledger Nano X: Der Goldstandard

Der Nano X ist das Premium-Modell des französischen Herstellers Ledger. Er unterscheidet sich vom günstigeren Modell (Nano S Plus) vor allem durch zwei Features:

  • Bluetooth-Verbindung: Du kannst den Nano X kabellos mit deinem Smartphone verbinden und so unterwegs Transaktionen sicher freigeben. Das ist extrem komfortabel.
  • Größerer Speicher: Du kannst bis zu 100 verschiedene Krypto-Apps (für Bitcoin, Ethereum, Solana etc.) gleichzeitig auf dem Gerät installieren.

Die Einrichtung & Sicherheit

Die Einrichtung ist auch für Anfänger machbar, erfordert aber Konzentration. Das Wichtigste ist das Notieren der „Seed Phrase“ (24 Wörter) auf Papier. Diese Wörter sind dein einziges Backup, falls das Gerät verloren geht. Die Sicherheit des verbauten Chips (EAL5+ zertifiziert) entspricht höchsten Industriestandards.

👍 Vorteile

  • Maximale Sicherheit für deine Krypto-Assets (Cold Storage)
  • Bluetooth für bequeme Nutzung am Smartphone
  • Unterstützt über 5.500 verschiedene Coins & Token
  • Großer Speicher für viele Apps gleichzeitig
  • Sehr gute Begleit-App („Ledger Live“)

👎 Nachteile

  • Relativ hoher Anschaffungspreis (Premium-Modell)
  • Einrichtung erfordert Sorgfalt und Zeit
  • Bluetooth ist ein minimales zusätzliches Angriffsvektor (wenn auch sehr theoretisch)

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Verbindung: USB-C und Bluetooth
  • Kompatibilität: Desktop (Windows, Mac, Linux) & Mobile (iOS, Android)
  • Sicherheits-Chip: CC EAL5+ zertifiziert
  • Coins: Über 5.500 unterstützte Assets

🏆 Fazit & Bewertung

Der Ledger Nano X ist die Lebensversicherung für dein Krypto-Portfolio. Wer mehr als nur „Spielgeld“ in Bitcoin und Co. investiert hat, kommt um ein Hardware-Wallet nicht herum. Der Nano X ist dank Bluetooth und großem Speicher aktuell das beste Gesamtpaket am Markt, auch wenn der Preis stolz ist. Für die gebotene Sicherheit ist es jedoch eine absolut sinnvolle Investition.

Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (4.9 von 5 Sternen)

Zum offiziellen Ledger Shop

Wichtiger Hinweis: Kaufe Hardware-Wallets zu deiner eigenen Sicherheit NIEMALS gebraucht oder auf Marktplätzen wie eBay, sondern immer nur direkt im offiziellen Hersteller-Shop, um Manipulationen auszuschließen.

More Details

Blog

Bitpanda oder Trade Republic – welcher Broker ist 2026 die bessere Wahl für österreichische Anleger? Beide Plattformen haben sich rasant weiterentwickelt und liefern sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. In diesem detaillierten Vergleich zeigen wir dir die entscheidenden Unterschiede bei Gebühren, Steuern, Krypto-Angebot und Funktionen – damit du die richtige Entscheidung für dein Geld treffen kannst.


Das Wichtigste in Kürze

  • Beide Broker sind mittlerweile steuereinfach in Österreich – das war bis vor Kurzem noch ein entscheidender Unterschied, fällt jetzt aber weg
  • Trade Republic punktet mit kostenlosen Sparplänen, Tagesgeldzinsen und einem riesigen ETF-Angebot
  • Bitpanda punktet mit über 400 Kryptowährungen, Edelmetallen und dem Firmensitz in Wien
  • Die beste Wahl hängt davon ab, ob dein Fokus auf ETFs & Aktien (→ Trade Republic) oder Krypto & Vielseitigkeit (→ Bitpanda) liegt

Bitpanda und Trade Republic: Zwei Philosophien

Bevor wir in die Details eintauchen, ist es wichtig zu verstehen, woher die beiden Anbieter kommen:

Bitpanda wurde 2014 in Wien gegründet und startete als reine Krypto-Börse. Mittlerweile hat sich die Plattform zu einem Allround-Broker entwickelt, der neben über 400 Kryptowährungen auch Aktien, ETFs, Edelmetalle und Rohstoffe anbietet. Bitpanda wird von der österreichischen FMA und der deutschen BaFin reguliert und zählt über 7 Millionen registrierte Nutzer.

Trade Republic wurde 2015 in Berlin gegründet und ist primär ein Neobroker für Aktien und ETFs. Seit 2021 bietet die Plattform auch Kryptowährungen an und hat sich mittlerweile mit einer Vollbanklizenz zu einer echten Neobank entwickelt. Trade Republic hat europaweit über 10 Millionen Kunden und ist seit April 2025 auch in Österreich steuereinfach.


Gebührenvergleich: Wer ist günstiger?

Bei den Gebühren zeigen sich deutliche Unterschiede im Kostenmodell:

Gebühr Bitpanda Trade Republic
Aktien/ETF Einzelkauf ~1,49 % Spread 1,00 € pauschal + Spread
ETF-Sparplan ~1,49 % Spread 0,00 € (kostenlos)
Krypto-Kauf 0,99 % + Spread 1,00 € + Spread (1-2 %)
Krypto-Sparplan 0,99 % + Spread 0,00 € + Spread
Depotgebühr 0,00 € 0,00 €
Ein-/Auszahlung 0,00 € (SEPA) 0,00 € (SEPA)
Zinsen auf Guthaben ❌ Nein ✅ Ja (EZB-Leitzins)

Was bedeutet das in der Praxis?

Bei einer ETF-Sparplanrate von 200 €/Monat:

  • Bitpanda: ca. 2,98 € Kosten (1,49 % Spread)
  • Trade Republic: 0,00 € Kosten (kostenloser Sparplan)

Das sind knapp 36 € Unterschied pro Jahr – über 20 Jahre mit Zinseszinseffekt summiert sich das auf mehrere hundert Euro.

Beim Krypto-Kauf von 500 € Bitcoin:

  • Bitpanda: ca. 4,95 € (0,99 % Gebühr) + Spread
  • Trade Republic: 1,00 € + Spread (oft 1-2 %, also 5-10 €)

Beim Krypto-Handel nehmen sich die beiden also nicht so viel. Bitpanda ist hier transparenter mit den festen 0,99 %, während der Spread bei Trade Republic variabler und schwerer einzuschätzen ist.

🏆 Gewinner Gebühren: Trade Republic – besonders bei ETF-Sparplänen ist Trade Republic deutlich günstiger.


Steuern in Österreich: Beide steuereinfach!

Früher war die Steuerfrage der entscheidende Unterschied: Bitpanda war steuereinfach, Trade Republic nicht. Das hat sich 2025 geändert.

Seit April 2025 ist Trade Republic in Österreich steuereinfach und führt die KESt (27,5 %) automatisch ans Finanzamt ab. Bitpanda war hier schon immer Vorreiter als österreichisches Unternehmen mit FMA-Regulierung.

Ein paar Unterschiede gibt es aber noch:

  • Bitpanda hat jahrelange Erfahrung mit der österreichischen Steuerabwicklung und gilt als ausgereift
  • Trade Republic ist hier noch relativ neu — es gibt vereinzelt Berichte über fehlerhafte Abrechnungen in der Anfangsphase
  • Bei Depotüberträgen gibt es bei beiden Anbietern aktuell steuerliche Probleme: Anschaffungskosten werden teilweise nicht korrekt übertragen

🏆 Gewinner Steuern: Unentschieden – beide sind steuereinfach, Bitpanda hat hier aber mehr Erfahrung.


Angebot: Was kannst du wo kaufen?

Angebot Bitpanda Trade Republic
Aktien ✅ Ja (als Derivate) ✅ Ja (echte Aktien, 9.000+)
ETFs ✅ Eingeschränkt ✅ Über 2.600 ETFs
Kryptowährungen ✅ 400+ Coins ✅ 50+ Coins
Edelmetalle ✅ Gold, Silber, Platin, Palladium ❌ Nein
Rohstoffe ✅ Ja (als Derivate) ❌ Nein
Anleihen ❌ Nein ✅ Über 600 Anleihen
Derivate/Hebel ❌ Nein ✅ Ja
Sparpläne ✅ Ja (Krypto, Aktien, ETFs) ✅ Über 4.000 kostenlose Sparpläne
Krypto-Wallet-Transfer ✅ Ja ✅ Ja (seit 2025)
Girokonto / IBAN ❌ Nein ✅ Ja (österreichische IBAN)
Debitkarte ✅ Bitpanda Card (Visa) ✅ Trade Republic Card

Wichtiger Hinweis zu Bitpanda: Bei Aktien und ETFs handelt es sich bei Bitpanda um Derivate – du besitzt also nicht die echte Aktie, sondern einen Vertrag, der deren Kursentwicklung abbildet. Für langfristige Buy-and-Hold-Anleger ist das ein relevanter Nachteil. Bei Trade Republic kaufst du echte Aktien und ETFs.

🏆 Gewinner Angebot: Hängt von deinem Fokus ab. Krypto → Bitpanda. Aktien & ETFs → Trade Republic.


Banking-Features: Trade Republic als Neobank

Hier hat Trade Republic einen klaren Vorsprung. Mit der Vollbanklizenz bietet Trade Republic mittlerweile:

  • Kostenloses Girokonto mit österreichischer IBAN
  • Tagesgeldzinsen in Höhe des EZB-Leitzinses auf dein gesamtes Guthaben
  • Debitkarte mit Saveback-Funktion (Cashback in Form von Aktien/ETF-Anteilen)
  • Einlagensicherung bis 100.000 €

Bitpanda bietet zwar auch eine Visa-Debitkarte, aber kein vollwertiges Girokonto und vor allem keine Verzinsung auf nicht investiertes Guthaben.

🏆 Gewinner Banking: Trade Republic – eindeutig.


Sicherheit und Regulierung

Beide Anbieter sind streng reguliert und gelten als sicher:

  • Bitpanda: Reguliert durch die österreichische FMA (Finanzmarktaufsicht) und die deutsche BaFin. Firmensitz in Wien. Als österreichisches Unternehmen unterliegt Bitpanda direkt der heimischen Aufsichtsbehörde.
  • Trade Republic: Vollbanklizenz der EZB, beaufsichtigt durch die deutsche BaFin und die Bundesbank. FMA-Lizenz für Österreich. Einlagensicherung bis 100.000 €.

Deine Wertpapiere sind bei beiden Anbietern als Sondervermögen geschützt — selbst bei einer Insolvenz gehören sie dir. Kryptowährungen werden bei beiden Brokern über lizenzierte Verwahrer gesichert.

🏆 Gewinner Sicherheit: Unentschieden – beide sind hervorragend reguliert.


App und Bedienung

Sowohl Bitpanda als auch Trade Republic haben exzellente Apps, die auch für Anfänger leicht bedienbar sind. Hier ein paar Unterschiede:

  • Trade Republic ist etwas schlanker und übersichtlicher – ideal für alle, die sich nicht mit zu vielen Optionen überfordern wollen. Die App ist extrem schnell und der Kaufprozess dauert nur Sekunden.
  • Bitpanda bietet mehr Features (Krypto-Indizes, Bitpanda Fusion für Profi-Trader, Edelmetalle), was die App etwas komplexer macht. Dafür findest du dort alles unter einem Dach.

Beide bieten eine Web-Version für den Desktop. Trade Republic hat hier in den letzten Monaten stark nachgelegt.

🏆 Gewinner App: Geschmackssache – Trade Republic für Minimalisten, Bitpanda für Feature-Liebhaber.


Für wen ist welcher Broker die bessere Wahl?

Wähle Bitpanda, wenn du…

  • Primär in Kryptowährungen investieren willst (400+ Coins vs. 50+ bei TR)
  • Auch in Edelmetalle (Gold, Silber) investieren möchtest
  • Wert auf einen österreichischen Firmensitz und die direkte FMA-Aufsicht legst
  • Deine Krypto-Coins auf eine eigene Wallet transferieren willst
  • Die Bitpanda Krypto-Indizes nutzen möchtest (automatische Streuung über Top-Coins)

➡️ Jetzt kostenloses Konto bei Bitpanda eröffnen

Wähle Trade Republic, wenn du…

  • Hauptsächlich in ETFs und Aktien investieren willst (über 4.000 kostenlose Sparpläne)
  • Echte Aktien besitzen möchtest (keine Derivate)
  • Von den Tagesgeldzinsen auf dein Guthaben profitieren willst
  • Ein kostenloses Girokonto mit österreichischer IBAN suchst
  • Die niedrigsten Gebühren für ETF-Sparpläne willst (komplett kostenlos)

➡️ Jetzt kostenloses Depot bei Trade Republic eröffnen


Unser Fazit: Warum nicht beide?

Ehrlich gesagt: Die beste Strategie für viele österreichische Anleger ist, beide Broker zu nutzen. Die Kontoeröffnung ist bei beiden kostenlos und es fallen keine Depotgebühren an. Eine sinnvolle Aufteilung wäre:

  • Trade Republic für deinen ETF-Sparplan, Tagesgeldzinsen und als Girokonto
  • Bitpanda für Kryptowährungen und Edelmetalle

So nutzt du die Stärken beider Plattformen optimal aus und bist maximal flexibel.

Du willst noch mehr Broker vergleichen? In unserem großen ETF-Sparplan-Vergleich für Österreich 2026 findest du auch Flatex, Scalable Capital und weitere Anbieter im direkten Vergleich.


Risikohinweis: Investitionen in Wertpapiere und Kryptowährungen sind mit Risiken verbunden. Der Wert deiner Anlage kann steigen oder fallen, und es ist möglich, dass du weniger zurückbekommst, als du investiert hast. Kryptowährungen sind besonders volatil und können zu Totalverlusten führen. Historische Renditen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Einige Links in diesem Artikel sind Affiliate-Links – wenn du über diese Links ein Depot eröffnest, erhalten wir eine Vergütung. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

0 Comments

Du hörst überall von ETFs, aber weißt nicht genau, was dahintersteckt? Kein Problem. In diesem Ratgeber erklären wir dir in einfacher Sprache, was ein ETF ist, wie er funktioniert, warum er für Anfänger die beste Geldanlage ist – und wie du in 10 Minuten deinen ersten ETF kaufen kannst.


Was ist ein ETF? Die einfache Erklärung

ETF steht für Exchange Traded Fund – auf Deutsch: börsengehandelter Indexfonds. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Stell dir einen ETF wie einen Einkaufswagen im Supermarkt vor:

Anstatt jede einzelne Aktie selbst auszusuchen und zu kaufen (also jedes Produkt einzeln aus dem Regal zu nehmen), kaufst du mit einem ETF einen fertig gepackten Einkaufswagen, in dem schon hunderte oder tausende Aktien drin liegen. Und das Beste: Dieser Einkaufswagen kostet dich fast nichts extra.

Ein konkretes Beispiel

Der beliebteste ETF der Welt ist der MSCI World ETF. Wenn du diesen ETF kaufst, investierst du mit einem einzigen Kauf automatisch in über 1.500 der größten Unternehmen der Welt – darunter Apple, Microsoft, Amazon, Nestlé, Toyota, LVMH und viele mehr. Du besitzt also mit einem einzigen Produkt einen winzigen Anteil an all diesen Firmen.

Kurz gesagt: Ein ETF ist ein Fonds, der einen Aktienindex (wie den MSCI World, den DAX oder den S&P 500) automatisch nachbildet. Er wird wie eine Aktie an der Börse gehandelt und kostet deutlich weniger als aktiv verwaltete Fonds.


Wie funktioniert ein ETF?

Hinter jedem ETF steht ein Index – eine Art Liste der wichtigsten Aktien eines Marktes. Der ETF kauft einfach alle Aktien, die in diesem Index enthalten sind, und bildet so dessen Wertentwicklung nach. Man nennt das passives Investieren, weil kein Fondsmanager aktiv entscheidet, welche Aktien gekauft oder verkauft werden.

Die wichtigsten Indizes, die du kennen solltest

Index Was steckt drin? Anzahl Aktien
MSCI World Die größten Unternehmen aus 23 Industrieländern ~1.500
FTSE All-World Industrie- UND Schwellenländer weltweit ~3.700
S&P 500 Die 500 größten US-Unternehmen 500
DAX Die 40 größten deutschen Unternehmen 40
ATX Die 20 größten österreichischen Unternehmen 20
MSCI Emerging Markets Unternehmen aus Schwellenländern (China, Indien, Brasilien…) ~1.400

Warum sind ETFs so beliebt? Die 5 größten Vorteile

1. Extrem günstig

ETFs kosten einen Bruchteil von klassischen Investmentfonds. Während ein aktiv verwalteter Fonds oft 1,5 % bis 2 % Gebühren pro Jahr verlangt, zahlst du bei einem typischen MSCI World ETF nur 0,10 % bis 0,25 % pro Jahr (die sogenannte TER – Total Expense Ratio). Bei 10.000 € investiertem Kapital sparst du so jedes Jahr über 150 € an Gebühren. Über 20 Jahre summiert sich das auf tausende Euro.

2. Maximale Streuung (Diversifikation)

Mit einem einzigen ETF investierst du in hunderte oder tausende Unternehmen gleichzeitig. Wenn eine Firma schlecht performt oder sogar pleitegeht, macht das in deinem Gesamtportfolio kaum etwas aus. Diese breite Streuung ist der beste Schutz gegen Einzelrisiken – und du bekommst sie quasi geschenkt.

3. Einfach und transparent

Du musst keine Bilanzen lesen, keine Charts analysieren und keine Aktien-Tipps von Nachbarn verfolgen. Ein ETF macht genau das, was der zugrunde liegende Index macht – nicht mehr und nicht weniger. Du kannst jederzeit online nachschauen, welche Aktien in deinem ETF enthalten sind.

4. Jederzeit handelbar

Anders als klassische Fonds werden ETFs an der Börse gehandelt. Du kannst sie während der Handelszeiten jederzeit kaufen und verkaufen – genauso wie eine normale Aktie. Es gibt keine langen Wartezeiten oder Kündigungsfristen.

5. Sicher als Sondervermögen

Dein Geld in einem ETF ist Sondervermögen. Das bedeutet: Selbst wenn der ETF-Anbieter (z.B. iShares oder Vanguard) oder dein Broker insolvent gehen sollte, gehört das Geld im Fonds weiterhin dir. Es wird getrennt vom Firmenvermögen aufbewahrt und ist vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt.


ETF vs. Aktie vs. klassischer Fonds – der Unterschied

Kriterium Einzelaktie Klassischer Fonds ETF
Streuung ❌ Nur 1 Firma ✅ Viele Firmen ✅ Viele Firmen
Jährliche Kosten 0 % 1,5 – 2,0 % 0,1 – 0,25 %
Aufwand für dich Hoch (Recherche) Niedrig Sehr niedrig
Sparplan möglich Teilweise Ja Ja (oft kostenlos)
Transparenz ✅ Hoch ❌ Oft gering ✅ Sehr hoch
Rendite langfristig Sehr unterschiedlich Oft unter dem Index Marktrendite

Studien zeigen immer wieder: Über 80 % der aktiv verwalteten Fonds schaffen es langfristig nicht, ihren Vergleichsindex zu schlagen. ETFs liefern dir automatisch die Marktrendite – und das zu einem Bruchteil der Kosten.


Welche Arten von ETFs gibt es?

Thesaurierend vs. Ausschüttend

Das ist die wichtigste Unterscheidung, die du als Anfänger kennen musst:

  • Thesaurierend (Acc): Dividenden werden automatisch wieder in den ETF reinvestiert. Dein Kapital wächst so durch den Zinseszinseffekt schneller. Ideal für den langfristigen Vermögensaufbau.
  • Ausschüttend (Dist): Dividenden werden dir regelmäßig auf dein Konto ausgezahlt. Gut, wenn du ein laufendes Einkommen aus deinem Investment haben möchtest.

Unser Tipp für Einsteiger: Wähle einen thesaurierenden ETF. So nutzt du den Zinseszinseffekt optimal aus und musst dich um nichts kümmern. In Österreich gibt es zudem steuerliche Vorteile, da keine laufenden Ausschüttungen sofort versteuert werden müssen.

Weitere ETF-Typen auf einen Blick

  • Aktien-ETFs: Investieren in Aktien (der Klassiker, z.B. MSCI World)
  • Anleihen-ETFs: Investieren in Staats- oder Unternehmensanleihen (weniger Risiko, weniger Rendite)
  • Rohstoff-ETFs: Investieren in Gold, Silber oder andere Rohstoffe
  • Immobilien-ETFs (REITs): Investieren in Immobilienunternehmen weltweit
  • Themen-ETFs: Fokussieren auf bestimmte Trends wie Künstliche Intelligenz, Erneuerbare Energien oder Cybersecurity

Für den Anfang empfehlen wir einen einzigen, breit gestreuten Aktien-ETF auf den MSCI World oder FTSE All-World. Damit deckst du über 90 % des weltweiten Aktienmarktes ab.


Welchen ETF soll ich kaufen? Unsere 3 Empfehlungen für Anfänger

Wenn du noch nie in ETFs investiert hast, halte es einfach. Ein einziger globaler ETF reicht für den Anfang völlig aus. Hier sind unsere drei Favoriten:

1. iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc)

  • ISIN: IE00B4L5Y983
  • Kosten: 0,20 % pro Jahr
  • Enthält: Über 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern
  • Der meistgewählte ETF in Europa – bewährt und günstig

2. Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Acc)

  • ISIN: IE00BK5BQT80
  • Kosten: 0,22 % pro Jahr
  • Enthält: Über 3.700 Unternehmen inkl. Schwellenländer
  • Die „Ein-ETF-Lösung“ für maximale Streuung

3. SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (Acc)

  • ISIN: IE00B3YLTY66
  • Kosten: 0,17 % pro Jahr
  • Enthält: Über 9.000 Unternehmen inkl. Small Caps
  • Die breiteste Streuung am Markt

Du kannst nichts falsch machen, wenn du dich für einen dieser drei entscheidest. Alle drei sind hervorragend geeignet für den langfristigen Vermögensaufbau.


Wie kaufe ich meinen ersten ETF?

Der Kauf eines ETFs ist heute einfacher denn je. Du brauchst nur drei Dinge:

Schritt 1: Ein Depot eröffnen

Ein Depot ist dein „Konto“ für Wertpapiere. Die Eröffnung ist kostenlos und dauert meist nur 10-15 Minuten. Du brauchst einen Ausweis und ein Smartphone für die Video-Identifikation. Die besten Anbieter für Österreich findest du in unserem großen ETF-Sparplan-Vergleich für Österreich 2026.

Schritt 2: Geld einzahlen

Überweise per SEPA-Überweisung Geld auf dein Verrechnungskonto beim Broker. Das dauert in der Regel 1-2 Werktage.

Schritt 3: ETF kaufen oder Sparplan einrichten

Du hast zwei Möglichkeiten:

  • Einmalkauf: Du kaufst sofort für einen bestimmten Betrag ETF-Anteile.
  • Sparplan: Du richtest einen automatischen monatlichen Kauf ein (z.B. 50 € am 1. jedes Monats). Das ist die empfohlene Methode für Anfänger, weil du vom Cost-Average-Effekt profitierst.

Wie viel Rendite bringt ein ETF?

Niemand kann die Zukunft vorhersagen, aber die Vergangenheit gibt uns einen guten Anhaltspunkt. Der MSCI World Index hat seit seiner Einführung 1970 eine durchschnittliche Rendite von ca. 7-8 % pro Jahr erzielt (vor Inflation, in USD).

Was das konkret bedeutet, siehst du an diesem Rechenbeispiel:

Monatliche Sparrate Nach 10 Jahren Nach 20 Jahren Nach 30 Jahren
50 € / Monat ~8.700 € ~27.500 € ~68.000 €
100 € / Monat ~17.400 € ~55.000 € ~136.000 €
200 € / Monat ~34.800 € ~110.000 € ~272.000 €
500 € / Monat ~87.000 € ~275.000 € ~680.000 €

Annahme: 7 % durchschnittliche jährliche Rendite, Kosten und Steuern nicht berücksichtigt. Historische Renditen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Wie du siehst: Der Zinseszinseffekt wird mit der Zeit immer mächtiger. Deshalb gilt die goldene Regel: Je früher du anfängst, desto besser – selbst mit kleinen Beträgen.


Die häufigsten Anfänger-Fehler (und wie du sie vermeidest)

Fehler 1: Zu lange warten

Viele Menschen warten auf den „perfekten Einstiegszeitpunkt“. Den gibt es aber nicht. Studien zeigen: Wer regelmäßig per Sparplan investiert, schneidet langfristig fast genauso gut ab wie jemand, der immer das Tief erwischt – und deutlich besser als jemand, der jahrelang wartet.

Fehler 2: Bei Kurseinbrüchen verkaufen

Börsen schwanken. Das ist völlig normal. In den letzten 50 Jahren gab es mehrere Crashs, in denen der Markt 30-50 % verloren hat. Jedes Mal hat er sich vollständig erholt und neue Höchststände erreicht. Wer in der Panik verkauft, macht aus einem temporären Buchverlust einen echten Verlust.

Fehler 3: Zu viele verschiedene ETFs kaufen

Manche Anfänger kaufen 10 verschiedene ETFs und denken, das sei „noch diversifizierter“. In Wirklichkeit überschneiden sich viele ETFs stark. Ein einziger MSCI World ETF reicht für den Anfang völlig aus.

Fehler 4: Nur auf den Preis schauen

Ein ETF-Anteil kostet 80 €, ein anderer 5 €? Das sagt überhaupt nichts über die Qualität aus. Wichtig ist der zugrunde liegende Index, die Kosten (TER) und ob der ETF thesaurierend oder ausschüttend ist.

Fehler 5: Die Steuern vergessen

In Österreich zahlst du 27,5 % Kapitalertragsteuer auf Gewinne. Bei einem steuereinfachen Broker wie Flatex oder Bitpanda wird das automatisch erledigt. Bei Trade Republic oder Scalable Capital musst du dich selbst darum kümmern. Mehr dazu in unserem ETF-Sparplan-Vergleich für Österreich.


ETFs und Steuern in Österreich – das Wichtigste

In Österreich unterliegen ETF-Erträge der Kapitalertragsteuer (KESt) von 27,5 %. Das gilt für:

  • Kursgewinne beim Verkauf von ETF-Anteilen
  • Ausschüttungen (bei ausschüttenden ETFs)
  • Ausschüttungsgleiche Erträge (bei thesaurierenden ETFs, jährlich fällig)

Besonders wichtig für Österreicher: Nicht jeder Broker führt die KESt automatisch ab. Sogenannte steuereinfache Broker (wie Flatex oder Bitpanda) erledigen das komplett für dich. Bei deutschen Brokern wie Trade Republic musst du die Steuern selbst in deiner Steuererklärung angeben.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man mit ETFs Geld verlieren?

Ja, kurzfristig können ETFs an Wert verlieren – genau wie Aktien. In einem Börsencrash kann der Wert deines Portfolios um 30-50 % fallen. Historisch gesehen haben sich breit gestreute ETFs wie der MSCI World aber immer erholt. Deshalb solltest du nur Geld investieren, das du mindestens 10-15 Jahre nicht brauchst.

Was kostet ein ETF?

Die laufenden Kosten (TER) eines typischen Welt-ETFs liegen bei 0,10 % bis 0,25 % pro Jahr. Bei 10.000 € investiertem Kapital sind das also nur 10-25 € im Jahr. Dazu kommen eventuell Ordergebühren beim Kauf – bei vielen Brokern sind Sparpläne aber komplett kostenlos.

Wie viel sollte ich als Anfänger investieren?

Starte mit einem Betrag, den du dauerhaft entbehren kannst – auch 25 oder 50 € im Monat sind ein guter Anfang. Wichtiger als die Höhe ist, dass du regelmäßig investierst und damit anfängst.

Ist ein ETF-Sparplan besser als ein Sparbuch?

Langfristig ja. Auf einem Sparbuch bekommst du aktuell bestenfalls 1-2 % Zinsen – oft weniger als die Inflation. Dein Geld verliert also real an Kaufkraft. ETFs haben historisch 7-8 % pro Jahr erwirtschaftet. Allerdings schwanken sie kurzfristig, während das Sparbuch stabil ist. Ein guter Kompromiss: Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto, alles darüber in ETFs.

Was passiert, wenn der ETF-Anbieter pleitegeht?

Nichts Schlimmes. ETFs sind Sondervermögen und werden getrennt vom Firmenvermögen aufbewahrt. Selbst bei einer Insolvenz des Anbieters (z.B. iShares/BlackRock oder Vanguard) gehören die Aktien im Fonds weiterhin dir.


Dein nächster Schritt: Jetzt ETF-Sparplan starten

Du weißt jetzt, was ein ETF ist, wie er funktioniert und warum er die beste Geldanlage für Einsteiger ist. Der nächste Schritt ist einfach: Eröffne ein kostenloses Depot und richte deinen ersten Sparplan ein.

In unserem großen ETF-Sparplan-Vergleich für Österreich 2026 findest du die besten Broker mit allen Gebühren, Vor- und Nachteilen im direkten Vergleich – inklusive der Steuer-Frage, die für Österreicher besonders wichtig ist.

📊 Zum ETF-Sparplan-Vergleich Österreich 2026


Risikohinweis: Investitionen in ETFs und andere Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Der Wert deiner Anlage kann steigen oder fallen, und es ist möglich, dass du weniger zurückbekommst, als du investiert hast. Historische Renditen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bitte informiere dich vor jeder Investition ausführlich. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Einige Links in diesem Artikel sind Affiliate-Links – wenn du über diese Links ein Depot eröffnest, erhalten wir eine Vergütung. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

0 Comments

Du willst in Österreich mit einem ETF-Sparplan langfristig Vermögen aufbauen? In diesem umfassenden Vergleich zeigen wir dir die besten Anbieter, erklären dir die Unterschiede bei Gebühren und Steuern und helfen dir, den perfekten Sparplan für deine Situation zu finden – egal ob du 25 Euro oder 500 Euro im Monat investieren möchtest.

Was ist ein ETF-Sparplan und warum ist er die beste Wahl für Einsteiger?
Ein ETF-Sparplan ist ein automatischer Investmentplan, bei dem du jeden Monat (oder jede Woche) einen festen Betrag in einen oder mehrere ETFs investierst. ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds, die einen ganzen Aktienindex wie den MSCI World oder den S&P 500 abbilden.

Warum ein ETF-Sparplan statt Einzelaktien?
Mit einem einzigen MSCI World ETF investierst du automatisch in über 1.500 Unternehmen weltweit – von Apple über Nestlé bis Toyota. Diese breite Streuung (Diversifikation) reduziert dein Risiko enorm: Wenn ein Unternehmen schlecht performt, gleichen die anderen das aus.

Der große Vorteil eines Sparplans gegenüber einer Einmalanlage: Durch den sogenannten Cost-Average-Effekt kaufst du bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. So erzielst du langfristig einen günstigen Durchschnittspreis, ohne den „richtigen Zeitpunkt“ zum Investieren finden zu müssen.

Rechenbeispiel: Wer seit 2014 monatlich 200 € in einen MSCI World ETF investiert hat, hätte bei einer durchschnittlichen Rendite von ca. 8 % p.a. aus insgesamt 24.000 € eingezahltem Kapital über 38.000 € gemacht – ein Plus von über 14.000 €.

Die besten ETF-Sparplan-Anbieter für Österreich im Vergleich
Für österreichische Anleger gibt es eine besonders wichtige Frage: Steuereinfach oder nicht? Ein steuereinfacher Broker führt die österreichische Kapitalertragsteuer (KESt) automatisch an das Finanzamt ab. Bei nicht-steuereinfachen Brokern musst du dich selbst um die Steuererklärung kümmern.

1. Flatex (ehemals Flatex.at) – Der steuereinfache Klassiker
Flatex ist der unangefochtene Platzhirsch für österreichische Anleger, die sich um Steuern keine Gedanken machen wollen.

Gebühren für ETF-Sparpläne:

Sparplanausführung: 1,50 € pro Ausführung
Depotgebühr: 0,00 € (keine Depotgebühren)
Mindestbetrag: ab 25 € pro Sparplan
Vorteile:

✅ Vollständig steuereinfach in Österreich (KESt wird automatisch abgeführt)
✅ Über 1.600 sparplanfähige ETFs
✅ Viele Aktions-ETFs mit reduzierter oder keiner Sparplangebühr
✅ Gute Desktop- und App-Oberfläche
✅ Österreichisches Unternehmen mit lokaler Einlagensicherung
Nachteile:

❌ Sparplangebühr von 1,50 € pro Ausführung
❌ Keine Kryptowährungen im Angebot
Unser Urteil: Flatex ist die beste Wahl für alle österreichischen Anleger, die maximale Steuer-Bequemlichkeit wollen. Die 1,50 € Sparplangebühr sind fair und bei monatlichen Beträgen ab 100 € kaum spürbar.

➡️ Jetzt kostenloses Depot bei Flatex eröffnen

2. Trade Republic – Der Neobroker-Testsieger
Trade Republic hat den Markt mit seiner radikal günstigen Kostenstruktur aufgemischt. Für österreichische Anleger gibt es aber einen wichtigen Haken.

Gebühren für ETF-Sparpläne:

Sparplanausführung: 0,00 € (dauerhaft kostenlos!)
Depotgebühr: 0,00 €
Mindestbetrag: ab 1 € pro Sparplan
Bonus: Hohe Zinsen auf Guthaben (EZB-Leitzins)
Vorteile:

✅ Komplett kostenlose ETF-Sparpläne
✅ Über 4.000 sparplanfähige ETFs
✅ Schon ab 1 € Sparrate möglich
✅ Attraktive Tagesgeldzinsen auf nicht investiertes Guthaben
✅ Sehr intuitive App
Nachteile:

❌ Nicht steuereinfach in Österreich – du bekommst einen Steuerreport, musst die Steuern aber selbst über die Einkommensteuererklärung abführen
❌ Handel nur über einen Handelsplatz (LS Exchange)
❌ Kundenservice nur per Chat/Mail
Unser Urteil: Trade Republic ist der günstigste Anbieter am Markt. Die dauerhaft kostenlosen Sparpläne und die Zinsen auf Guthaben machen ihn extrem attraktiv. Der fehlende Steuerautomatismus in Österreich ist der einzige echte Wermutstropfen – aber mit dem gelieferten Steuerreport und einem guten Steuerberater ist das machbar.

➡️ Jetzt kostenloses Depot bei Trade Republic eröffnen

3. Bitpanda – Steuereinfach und vielseitig
Bitpanda kennen die meisten als Krypto-Broker, aber das Wiener Unternehmen bietet mittlerweile auch Aktien, ETFs und Sparpläne an.

Gebühren für ETF-Sparpläne:

Sparplanausführung: ab 0,00 € (im Bitpanda Stocks Angebot)
Handelsgebühr: ca. 1,49 % Spread
Mindestbetrag: ab 1 € möglich
Vorteile:

✅ Steuereinfach für Österreich (KESt wird automatisch abgeführt)
✅ Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle auf einer Plattform
✅ Streng reguliert (FMA & BaFin)
✅ Ab 1 € investierbar
✅ Hervorragende App-Bedienung
Nachteile:

❌ Aktien und ETFs werden als Derivate gehandelt (kein echter Aktienbesitz)
❌ Höhere Gebühren (Spreads) als bei klassischen Brokern
❌ Eingeschränkte ETF-Auswahl im Vergleich zu Flatex oder Trade Republic
Unser Urteil: Bitpanda ist ideal, wenn du alles auf einer Plattform haben willst: Krypto-Sparplan, ETF-Sparplan und Edelmetalle. Die automatische Steuerabführung für Österreicher ist ein großer Pluspunkt. Allerdings sind die Kosten durch den Spread etwas höher als bei reinen ETF-Brokern.

➡️ Jetzt kostenloses Konto bei Bitpanda eröffnen

4. Scalable Capital – Der ETF-Spezialist
Scalable Capital aus München bietet ein besonders umfangreiches ETF-Angebot und überzeugt mit einem interessanten Flatrate-Modell.

Gebühren für ETF-Sparpläne:

Sparplanausführung: 0,00 € (dauerhaft kostenlos!)
FREE Broker: 0,00 € Grundgebühr, 0,99 € pro Einzeltrade
PRIME+ Broker: 4,99 € Grundgebühr, dafür alle Trades ab 250 € kostenlos
Mindestbetrag: ab 1 € pro Sparplan
Vorteile:

✅ Riesige ETF-Auswahl (über 2.400 ETFs)
✅ Komplett kostenlose ETF-Sparpläne
✅ Exzellente Desktop-Version und Analyse-Tools
✅ Attraktive Zinsen im PRIME+ Modell
✅ Portfolio-Tracking integriert
Nachteile:

❌ Nicht steuereinfach in Österreich (Steuerreport wird bereitgestellt)
❌ Krypto nur als ETPs, keine echten Coins
❌ Flatrate erst ab PRIME+ Modell (4,99 €/Monat)
Unser Urteil: Scalable Capital ist perfekt für engagierte ETF-Anleger, die viele verschiedene ETFs besparen und gute Analyse-Tools schätzen. Die kostenlose Sparplanausführung ist top. Für Österreicher gilt aber wie bei Trade Republic: Die Steuern musst du selbst erledigen.

➡️ Jetzt kostenloses Depot bei Scalable Capital eröffnen

Direkter Gebührenvergleich auf einen Blick
Kriterium Flatex Trade Republic Bitpanda Scalable Capital
Sparplan-Gebühr 1,50 € 0,00 € ~1,49 % Spread 0,00 €
Depotgebühr 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € (FREE)
Min. Sparrate 25 € 1 € 1 € 1 €
ETFs im Sparplan 1.600+ 4.000+ eingeschränkt 2.400+
Steuereinfach AT ✅ Ja ❌ Nein ✅ Ja ❌ Nein
Krypto möglich ❌ Nein ✅ Ja ✅ Ja ✅ (als ETP)
Zinsen auf Guthaben ❌ Nein ✅ Ja ❌ Nein ✅ (PRIME+)
Welcher ETF ist der richtige für deinen Sparplan?
Wenn du nur einen einzigen ETF besparen willst, dann ist unsere klare Empfehlung ein MSCI World ETF oder ein FTSE All-World ETF. Diese bilden die gesamte entwickelte Welt (bzw. inklusive Schwellenländer) ab und bieten maximale Diversifikation.

Unsere Top-3 ETF-Empfehlungen für österreichische Sparer:
1. iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc) – ISIN: IE00B4L5Y983

Thesaurierend (Gewinne werden automatisch reinvestiert)
TER: 0,20 % pro Jahr
Über 1.500 Unternehmen weltweit
Das Arbeitspferd schlechthin für langfristigen Vermögensaufbau
2. Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Acc) – ISIN: IE00BK5BQT80

Thesaurierend
TER: 0,22 % pro Jahr
Über 3.700 Unternehmen inkl. Schwellenländer
Die „Ein-ETF-Lösung“ für maximale globale Streuung
3. SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (Acc) – ISIN: IE00B3YLTY66

Thesaurierend
TER: 0,17 % pro Jahr
Über 9.000 Unternehmen inkl. Small Caps & Schwellenländer
Die breiteste Streuung aller hier genannten ETFs
Tipp für Österreicher: Wähle immer einen thesaurierenden ETF (Acc). Bei ausschüttenden ETFs musst du in Österreich auf die Ausschüttungen sofort KESt zahlen. Bei thesaurierenden ETFs wird zwar eine jährliche Vorab-Pauschale fällig, aber das Kapital bleibt im Fonds und arbeitet weiter für dich.

So richtest du deinen ETF-Sparplan ein (3 einfache Schritte)
Schritt 1: Depot eröffnen
Wähle einen der oben genannten Broker und eröffne ein kostenloses Depot. Die Anmeldung dauert in der Regel nur 10-15 Minuten. Du brauchst dazu einen gültigen Lichtbildausweis für die Video-Identifikation.

Schritt 2: ETF auswählen
Suche in der App oder auf der Website nach dem gewünschten ETF (z.B. „MSCI World“ oder direkt nach der ISIN). Klicke auf „Sparplan erstellen“.

Schritt 3: Sparplan konfigurieren
Betrag festlegen: Starte mit einem Betrag, den du dauerhaft entbehren kannst. Auch 50 € im Monat bringen über 20 Jahre mit dem Zinseszinseffekt beeindruckende Ergebnisse.
Intervall wählen: Monatlich ist am sinnvollsten für die meisten Anleger. Idealerweise kurz nach deinem Gehaltseingang.
Sparplan aktivieren: Fertig! Ab jetzt investiert dein Broker automatisch für dich.
Die Steuer-Frage: Was du als Österreicher wissen musst
In Österreich fällt auf Kapitalerträge aus ETFs die Kapitalertragsteuer (KESt) in Höhe von 27,5 % an. Das betrifft sowohl realisierte Kursgewinne als auch sogenannte „ausschüttungsgleiche Erträge“ bei thesaurierenden Fonds.

Steuereinfache Broker (Flatex, Bitpanda, DADAT) erledigen das alles automatisch für dich – du musst nichts in der Steuererklärung angeben.

Nicht-steuereinfache Broker (Trade Republic, Scalable Capital) stellen dir einen Steuerreport zur Verfügung. Diesen musst du in deiner Einkommensteuererklärung (Formular E1 oder E1kv) angeben. Das ist etwas Mehrarbeit, aber mit dem Report und einer Steuer-Software oder einem Steuerberater problemlos machbar.

Unser Rat: Wenn du absolut keine Lust auf Steuer-Themen hast, nimm Flatex. Wenn dir die gesparten Gebühren bei Trade Republic oder Scalable Capital wichtiger sind, nimm dir einmal im Jahr 30 Minuten Zeit für die Steuererklärung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viel Geld sollte ich monatlich in einen ETF-Sparplan investieren?
Investiere nur Geld, das du langfristig (mindestens 10-15 Jahre) nicht brauchst. Als Faustregel: Baue zuerst einen Notgroschen von 3-6 Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto auf. Alles darüber hinaus kann in den Sparplan fließen. Schon 50-100 € pro Monat können über Jahrzehnte einen enormen Unterschied machen.

Kann ich meinen ETF-Sparplan jederzeit ändern oder pausieren?
Ja, bei allen hier genannten Anbietern kannst du deinen Sparplan jederzeit kostenlos pausieren, den Betrag ändern oder komplett stoppen. Es gibt keine Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen.

Ist ein ETF-Sparplan sicher?
ETFs sind Sondervermögen – das bedeutet, dein investiertes Geld ist bei einer Insolvenz des Brokers oder der Fondsgesellschaft geschützt. Allerdings schwankt der Wert deines Portfolios mit dem Markt. Kurzfristige Verluste von 20-30 % sind möglich, historisch gesehen haben sich globale Aktienmärkte aber immer wieder erholt.

Ab welchem Alter sollte man mit einem ETF-Sparplan beginnen?
So früh wie möglich! Je länger dein Anlagehorizont, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Viele Broker bieten auch Junior-Depots für Kinder an.

MSCI World oder FTSE All-World – welcher Index ist besser?
Beide sind hervorragend für den langfristigen Vermögensaufbau. Der MSCI World enthält nur Industrieländer (~1.500 Aktien), der FTSE All-World enthält zusätzlich Schwellenländer (~3.700 Aktien). Wer maximale Streuung will, greift zum FTSE All-World. Wer es einfach halten will: Der MSCI World ist seit Jahrzehnten der beliebteste ETF-Index weltweit.

Fazit: Der beste ETF-Sparplan für dich
Du willst maximale Steuer-Bequemlichkeit in Österreich? → Flatex
Du willst die niedrigsten Kosten und hast kein Problem mit der Steuererklärung? → Trade Republic
Du willst Krypto und ETFs auf einer Plattform? → Bitpanda
Du bist ein aktiver ETF-Investor mit großem Portfolio? → Scalable Capital
Egal für welchen Anbieter du dich entscheidest: Das Wichtigste ist, dass du anfängst. Jeder Monat, in dem du nicht investierst, ist verlorene Rendite durch den Zinseszinseffekt. Richte deinen Sparplan ein, automatisiere ihn und lass die Zeit für dich arbeiten.

Risikohinweis: Investitionen in ETFs und andere Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Der Wert deiner Anlage kann steigen oder fallen, und es ist möglich, dass du weniger zurückbekommst, als du investiert hast. Historische Renditen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bitte informiere dich vor jeder Investition ausführlich. Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Einige Links in diesem Artikel sind Affiliate-Links – wenn du über diese Links ein Depot eröffnest, erhalten wir eine Vergütung. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

0 Comments

Automatisiert Vermögen aufbauen: Warum ein Krypto-Sparplan die beste und stressfreiste Strategie für Einsteiger ist. Wir erklären dir den „Cost-Average-Effekt“ und zeigen dir in 3 einfachen Schritten, wie du ab 1 Euro im Monat loslegst.

Das Problem beim Krypto-Kauf

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum schwanken stark im Preis (Volatilität). Viele Anfänger machen den Fehler, zu versuchen, den perfekten Zeitpunkt für den Einstieg zu finden („Market Timing“). Das geht meistens schief: Man kauft, wenn die Kurse hoch sind, und gerät in Panik, wenn sie fallen. Die Lösung für dieses emotionale Problem? Der automatisierte Sparplan.

Die Magie des „Cost-Average-Effekts“

Bei einem Sparplan investierst du jeden Monat stur den gleichen Betrag – zum Beispiel 50 Euro. Das hat einen mathematischen und psychologischen Vorteil:

  • Sind die Kurse gerade hoch, kaufst du für deine 50 Euro automatisch weniger Anteile.
  • Sind die Kurse gerade im Keller (Crash), kaufst du für die gleichen 50 Euro automatisch viel mehr Anteile.
Dadurch erhältst du langfristig einen optimalen Durchschnittspreis (Cost-Average-Effekt) und kannst nachts ruhig schlafen, selbst wenn der Markt crasht!

In 3 Schritten zum Sparplan

  1. Schritt 1: Den richtigen Broker wählen. Für Österreicher empfehlen wir ganz klar Bitpanda (steuereinfach und extrem leicht zu bedienen). Für Deutsche ist Trade Republic (komplett kostenlose Sparpläne) die erste Wahl.
  2. Schritt 2: Die Coins festlegen. Verzichte anfangs auf riskante Altcoins. Ein solides Anfänger-Portfolio besteht zu großen Teilen aus dem „digitalen Gold“ Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Bei Bitpanda gibt es zudem fertige Krypto-Indizes, die automatisch in die Top 10 Coins investieren.
  3. Schritt 3: Intervall und Betrag bestimmen. Lege fest, ob der Plan wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich ausgeführt werden soll (z.B. immer am 1. des Monats nach dem Gehaltseingang). Bei Trade Republic geht das schon ab 1 Euro, bei Bitpanda ab 10 Euro.

👍 Vorteile eines Sparplans

  • Schaltet Emotionen und Panik beim Investieren komplett aus
  • Glättet die starken Kursschwankungen (Cost-Average)
  • Automatisiert deinen Vermögensaufbau (Set & Forget)
  • Einstieg ist schon mit absoluten Kleinstbeträgen möglich

👎 Nachteile/Risiken

  • In einem dauerhaft steigenden Markt (Bullrun) wäre ein einmaliges, frühes Investment mathematisch rentabler
  • Totalverlustrisiko bei Kryptowährungen bleibt bestehen

Unsere Broker-Empfehlungen für den Start

Die wichtigste Regel beim Krypto-Sparen lautet: Einfach anfangen! Warte nicht auf den perfekten Moment, sondern richte den Automaten einmal ein und lass ihn über Jahre für dich arbeiten. Hier sind unsere zwei Testsieger, bei denen die Einrichtung in unter 5 Minuten erledigt ist:

Risikohinweis: Investitionen in Kryptowährungen sind hochriskant und unreguliert. Du kannst dein gesamtes investiertes Kapital verlieren. Historische Preisentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Bitte informiere dich selbstständig vor jedem Investment. Keine Anlageberatung.

Impact-Site-Verification: a5b0a228-4d65-496b-adfd-6440f1ab207f

0 Comments

Unser Trade Republic Test: Lohnt sich der größte Neobroker Europas wirklich? Wir analysieren die Gebühren, die App, das Angebot an Aktien und ETFs sowie die extrem attraktiven Zinsen auf nicht investiertes Guthaben.

Was ist Trade Republic?

Trade Republic ist der unangefochtene Marktführer unter den Neobrokern in Deutschland und einer der beliebtesten Anbieter in Österreich. Die Vision des in Berlin ansässigen Unternehmens ist klar: Den Vermögensaufbau für jedermann zugänglich und vor allem günstig zu machen. Mit einer extrem schlanken und intuitiven App hat Trade Republic den Aktienhandel für Privatanleger revolutioniert.

Gebühren und Kosten (Der Gamechanger)

Das Gebührenmodell von Trade Republic ist genial einfach und im DACH-Raum kaum zu schlagen. Anstatt prozentualer Provisionen oder hoher Ordergebühren zahlst du hier nur eine extrem niedrige Pauschale.

  • Einmalkauf: Für den Kauf oder Verkauf von Aktien, ETFs oder Krypto zahlst du pauschal nur 1,00 € Fremdkostenpauschale pro Trade – egal wie hoch das Ordervolumen ist.
  • Sparpläne: Die Ausführung von ETF-, Aktien- und Krypto-Sparplänen ist bei Trade Republic dauerhaft komplett kostenlos.

Das absolute Highlight: Hohe Zinsen aufs Tagesgeld

Trade Republic ist mittlerweile nicht nur ein Broker, sondern besitzt eine Vollbanklizenz. Das größte Argument für viele Nutzer ist mittlerweile das Verrechnungskonto: Du bekommst aktuell den vollen EZB-Leitzins (derzeit sehr attraktiv) auf dein nicht investiertes Guthaben ausgezahlt – monatlich! Dieses Geld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € streng geschützt.

👍 Vorteile

  • Nur 1,00 € Kosten pro Trade (Einmalkauf)
  • Dauerhaft kostenlose ETF- und Aktien-Sparpläne
  • Hohe Zinsen auf nicht investiertes Kapital
  • Große Auswahl an kostenlosen Sparplänen (über 4.000)
  • Kostenlose Bezahlkarte (Saveback-Feature)

👎 Nachteile

  • Führt in Österreich die Steuer NICHT automatisch ab (muss via Steuerreport gemacht werden)
  • Handel primär über einen Handelsplatz (LS Exchange)
  • Kundenservice nur per In-App-Chat oder Mail

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Handelbare Werte: Aktien, ETFs, Kryptowährungen, Derivate, Anleihen
  • Depotführungsgebühren: 0,00 €
  • Mindestanlage Sparplan: bereits ab 1,00 € möglich
  • Einlagensicherung: 100.000 € (Vollbanklizenz)

🏆 Fazit & Bewertung

Für jeden, der extrem günstig in Aktien oder ETFs investieren oder einen automatischen Sparplan aufbauen möchte, führt an Trade Republic kaum ein Weg vorbei. Die Kombination aus dauerhaft kostenlosen Sparplänen, nur 1 € pro Einzeltrade und den hohen Zinsen auf ungenutztes Kapital ist am Markt fast einzigartig. Auch wenn der fehlende österreichische Steuer-Automatismus (anders als bei Bitpanda oder Flatex) ein kleiner Wermutstropfen für Österreicher ist, erhält man immerhin einen fertigen Steuerreport. Trade Republic bleibt der klare Testsieger unter den Neobrokern.

Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (4.9 von 5 Sternen)

Jetzt kostenlos bei Trade Republic anmelden

Risikohinweis: Investieren birgt Risiken. Der Wert deiner Anlage kann steigen oder fallen, und du kannst dein eingesetztes Kapital verlieren. Bitte informiere dich vor jedem Investment ausführlich. Keine Anlageberatung.

0 Comments

Unser eToro Test zeigt: Der Broker ist Marktführer im Social Trading. Aber lohnen sich die Gebühren? Alles zu CopyTrading, Kosten und Sicherheit im Detail.

 

Was ist eToro?

eToro ist nicht einfach nur ein Broker, sondern die weltweit größte „Social Trading“-Plattform. Das bedeutet: Du kannst nicht nur selbst Aktien oder Krypto handeln, sondern auch die Strategien von erfolgreichen Profi-Tradern automatisch kopieren. Das macht die Plattform besonders für Einsteiger interessant, die von erfahrenen Nutzern lernen wollen.

 

Blogbild

 

Blogbild

Gebühren und Kosten

 

Hier punktet eToro mit einem gemischten Modell. Der Aktienhandel ist in vielen Fällen provisionsfrei (0% Commission). Bei Kryptowährungen und CFDs verdient eToro über den sogenannten „Spread“ (die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis).

  • Achtung: Es fällt eine Auszahlungsgebühr von 5 USD an.

  • Währung: Da eToro Konten in USD führt, fällt bei Einzahlungen in Euro eine geringe Umrechnungsgebühr an.

 

Die Plattform & App

 

Die Benutzeroberfläche ist extrem aufgeräumt und modern. Man findet sich sofort zurecht. Sowohl die Web-Version als auch die App für iOS und Android laufen stabil und sind intuitiv bedienbar.

Das Highlight: CopyTrader™
Das Herzstück ist die Copy-Funktion. Du kannst sehen, welche Trader in den letzten 12 Monaten wie viel Gewinn gemacht haben und welches Risiko sie eingehen. Mit einem Klick kannst du einen Teil deines Kapitals diesem Trader zuweisen – eToro kopiert dann automatisch jeden seiner Schritte für dich.

Sicherheit & Regulierung
eToro ist keine Eintagsfliege. Der Broker wird von mehreren Finanzbehörden reguliert (u.a. CySEC in der EU, FCA in UK). Die Kundengelder liegen getrennt vom Firmenvermögen.

 

Vorteile (Pros):

  • Hervorragende „CopyTrading“ Funktion (Profis kopieren)

  • Riesige Auswahl an Aktien, Krypto, ETFs und CFDs

  • Sehr einsteigerfreundliche Bedienung

  • Kostenloses Demokonto zum Üben

Nachteile (Cons):

  • 5 USD Gebühr bei jeder Auszahlung

  • Kontoführung nur in USD (Währungsumrechnung nötig)

  • Kundensupport reagiert manchmal langsam

  • Mindesteinzahlung: 50 $ (variiert je nach Land/Methode)

  • Regulierung: CySEC (EU), FCA, ASIC

  • Assets: Aktien, Krypto, Rohstoffe, Devisen, ETFs

  • Plattformen: Web, iOS, Android

  • Demokonto: Ja (virtuelles Guthaben)

FAZIT

eToro ist die unangefochtene Nummer 1 für alle, die Social Trading nutzen wollen. Wer nicht stundenlang Charts analysieren will, sondern lieber erfolgreichen Anlegern folgt, ist hier richtig. Für reine Daytrader gibt es günstigere Alternativen, aber für den modernen Investor bietet eToro das beste Gesamtpaket aus Komfort und Funktion.
Unsere Bewertung: 4.5 von 5 Sternen.

 

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 51% bis 89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Krypto-Investitionen sind in einigen EU-Ländern und im UK nicht reguliert. Kein Verbraucherschutz. Ihr Kapital ist gefährdet.

0 Comments

Unser Bitpanda Test: Ist der Broker aus Österreich wirklich so gut? Alles zu Gebühren, Krypto-Indizes, Sicherheit und warum er für Einsteiger perfekt ist.

Was ist Bitpanda?

Das Wiener Fintech Bitpanda hat sich seit seiner Gründung zu einem der größten und sichersten Broker Europas entwickelt. Der Fokus liegt klar auf Einsteigern: Die Plattform möchte das Investieren in digitale Assets so einfach machen wie das Bestellen einer Pizza. Neben über 300 Kryptowährungen können Nutzer hier auch in Edelmetalle, ETFs und Aktien investieren.

Gebühren und Kosten

Bitpanda punktet mit Transparenz, ist aber nicht der günstigste Anbieter am Markt. Die Handelsgebühren für den normalen Krypto-Kauf liegen oft bei rund 1,49 % (eingerechnet in den Kaufpreis als sogenannter „Spread“).

  • Der Vorteil: Ein- und Auszahlungen in Euro (z.B. per SEPA-Überweisung) sind in der Regel kostenlos.
  • Wer es günstiger mag, kann die Profi-Oberfläche („Bitpanda Pro“) nutzen, was für Anfänger jedoch oft zu komplex ist.

Sicherheit & Steuern (Das absolute Highlight)

In Sachen Regulierung macht niemand Bitpanda etwas vor. Das Unternehmen wird streng von der österreichischen FMA und der deutschen BaFin reguliert.

  • Genial für Österreicher: Bitpanda ist „steuereinfach“. Das bedeutet, die anfallende Kapitalertragsteuer (KESt) auf Krypto-Gewinne wird automatisch berechnet und direkt ans Finanzamt abgeführt. Man muss sich um nichts kümmern!

👍 Vorteile

  • Streng reguliert (FMA & BaFin) & extrem sicher
  • „Steuereinfach“ für Nutzer aus Österreich
  • Herausragend einfache Bedienung für Anfänger
  • Geniale Krypto-Sparpläne und Indizes (BCI)

👎 Nachteile

  • Handelsgebühren (Spreads) sind etwas höher
  • Aktien und ETFs werden „nur“ als Derivate gehandelt

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Mindesteinzahlung: 10 €
  • Regulierung: FMA (Österreich), BaFin (Deutschland)
  • Assets: Krypto, Edelmetalle, Aktien, ETFs, Rohstoffe
  • Firmensitz: Wien, Österreich

🏆 Fazit & Bewertung

Bitpanda ist unsere uneingeschränkte Empfehlung für alle Einsteiger aus dem DACH-Raum. Wer absolute Sicherheit, eine deutsche Benutzeroberfläche und (für Österreicher) eine automatische Steuerabführung sucht, zahlt hierfür gerne etwas höhere Gebühren. Wer einmalig anlegen oder einen Sparplan einrichten möchte, findet aktuell kaum ein besseres Gesamtpaket.

Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (4.8 von 5 Sternen)

Jetzt kostenlos bei Bitpanda anmelden

Risikohinweis: Investitionen in Kryptowährungen sind hochriskant und unreguliert. Du kannst dein gesamtes investiertes Kapital verlieren. Aktien und ETFs werden bei Bitpanda als Derivate abgebildet und bergen eigene Risiken. Bitte informiere dich vor jedem Investment ausführlich. Keine Anlageberatung.

0 Comments

Unser Binance Test: Lohnt sich die Anmeldung bei der gigantischen Krypto-Börse für Anleger aus dem DACH-Raum? Wir prüfen die extrem niedrigen Gebühren, die gigantische Coin-Auswahl, Staking-Funktionen und ob die Plattform für Anfänger geeignet ist.

Was ist Binance?

Binance ist der absolute Gigant unter den Krypto-Börsen. Keine andere Plattform weltweit wickelt täglich ein derart hohes Handelsvolumen ab. Gegründet 2017 von Changpeng Zhao (CZ), hat sich Binance von einer reinen Krypto-zu-Krypto-Börse zu einem allumfassenden Krypto-Ökosystem entwickelt. Neben dem reinen Kauf und Verkauf (Spot-Trading) bietet Binance heute auch Staking, Kredite, einen eigenen NFT-Marktplatz und vieles mehr an.

Gebühren und Kosten (Der unschlagbare Vorteil)

Der Hauptgrund, warum Millionen von Tradern Binance nutzen, sind die extrem niedrigen Gebühren. Im Vergleich zu europäischen Brokern spart man hier bei jedem Trade massiv Geld.

  • Standard-Handelsgebühr: Du zahlst maximal 0,10 % pro Trade. Das ist ein Bruchteil dessen, was klassische Broker verlangen.
  • Noch günstiger mit BNB: Wenn du die börseneigene Kryptowährung Binance Coin (BNB) hältst und damit deine Gebühren bezahlst, erhältst du zusätzlich 25 % Rabatt auf die ohnehin schon winzigen Handelsgebühren.

Gigantische Auswahl & Staking-Möglichkeiten

Während viele Broker nur die 50 bis 100 bekanntesten Kryptowährungen anbieten, findest du auf Binance hunderte verschiedene Coins und Token. Wer auf der Suche nach dem nächsten Geheimtipp (Altcoins) ist, wird hier fündig. Ein weiteres Highlight ist „Binance Earn“. Hier kannst du deine gekauften Kryptowährungen anlegen (Staking) und teilweise sehr attraktive passive Renditen in Form von neuen Coins erhalten – ähnlich wie Zinsen auf einem Sparkonto.

👍 Vorteile

  • Extrem niedrige Handelsgebühren (max. 0,10 %)
  • Gigantische Auswahl an Kryptowährungen (350+ Coins)
  • Sehr hohe Liquidität (Käufe/Verkäufe sofort ausgeführt)
  • Exzellente Staking- und Earn-Möglichkeiten (Passive Einnahmen)
  • Profi-Trading-Tools für erfahrene Anleger

👎 Nachteile

  • Für absolute Krypto-Anfänger oft viel zu unübersichtlich
  • Kundensupport bei Problemen teilweise langsam
  • Nicht „steuereinfach“ in Österreich oder Deutschland
  • In der Vergangenheit regulatorische Probleme in Europa

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Handelsgebühr: max. 0,10 % (Maker/Taker)
  • Einzahlungsmöglichkeiten: SEPA, Kreditkarte, Krypto
  • Kryptowährungen: Über 350+ handelbare Coins
  • Features: Spot, Margin, Futures, Staking, Launchpad

🏆 Fazit & Bewertung

Binance ist das ultimative Werkzeug für fortgeschrittene Krypto-Trader. Wer regelmäßig handelt, hunderte verschiedene Coins sucht und die absoluten minimalen Gebühren zahlen möchte, kommt an Binance nicht vorbei. Die Möglichkeiten, durch Staking passiv Coins zu verdienen, sind gigantisch. Allerdings: Für den absoluten Neueinsteiger, der einfach nur einmal im Monat für 50 € Bitcoin per Sparplan kaufen möchte, ist die Plattform aufgrund ihrer schieren Größe und den unzähligen Funktionen oft zu kompliziert. Hier empfehlen wir weiterhin Broker wie Bitpanda.

Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐ (4.5 von 5 Sternen)

Jetzt kostenlos bei Binance anmelden

Risikohinweis: Kryptowährungen unterliegen extremen Preisschwankungen. Dein Kapital ist einem hohen Risiko ausgesetzt. Der Handel mit Hebelprodukten (Futures/Margin) auf Binance kann zum Totalverlust führen. Bitte handle verantwortungsbewusst und informiere dich vorab über steuerliche Pflichten in deinem Heimatland. Keine Anlageberatung.

1 Comments

Das große Neobroker-Duell: Trade Republic oder Scalable Capital? Wir vergleichen die beiden Giganten in Sachen Gebühren, ETF-Sparpläne, Zinsen und App-Bedienung. Finde heraus, welcher Broker wirklich zu dir passt!

Zwei Giganten kämpfen um die Krone

Wer im DACH-Raum günstig Aktien kaufen oder einen ETF-Sparplan einrichten möchte, landet unweigerlich bei diesen beiden Namen: Trade Republic aus Berlin und Scalable Capital aus München. Beide haben den Markt revolutioniert, doch ihre Gebührenmodelle und Zielgruppen unterscheiden sich im Detail enorm.

Gebühren im direkten Vergleich

Bei den ETF- und Aktien-Sparplänen herrscht Gleichstand: Diese sind bei beiden Anbietern dauerhaft komplett kostenlos. Die großen Unterschiede zeigen sich beim Einzelkauf von Aktien (Einmalanlage):

  • Trade Republic: Hier gilt das absolute Simplicity-Prinzip. Jeder Trade kostet pauschal 1,00 € Fremdkostenpauschale. Es gibt keine monatliche Grundgebühr.
  • Scalable Capital: Hier wählst du zwischen dem „FREE Broker“ (0,99 € pro Trade) und dem „PRIME+ Broker“ (Flatrate ab 4,99 € im Monat). Mit der Flatrate sind alle Trades ab 250 € Ordervolumen komplett kostenlos.

Zinsen auf das Tagesgeld

Beide Broker belohnen dich dafür, wenn du Geld auf dem Verrechnungskonto liegen lässt. Trade Republic gibt den vollen EZB-Zins aktuell an alle Kunden ohne Einschränkungen weiter. Bei Scalable Capital erhältst du die Top-Verzinsung (oft mit Bonus-Zins für Neukunden) nur, wenn du das kostenpflichtige PRIME+ Modell gebucht hast.

🏆 Stärken von Trade Republic

  • Extrem simple Kostenstruktur (Immer 1 € pro Trade)
  • Hohe Zinsen für alle Nutzer (ohne Abo)
  • Geniale In-App-Bedienung (perfekt fürs Smartphone)
  • Bezahlkarte mit Saveback-Funktion

🏆 Stärken von Scalable Capital

  • Flatrate-Modell (PRIME+) ist unschlagbar für Vieltrader
  • Hervorragende Desktop-Ansicht (Web-Browser)
  • Riesige Auswahl an ETFs (inklusive Nischen-Märkten)
  • Gute Portfolio-Analyse-Tools integriert

Fazit: Wer ist der Sieger?

Einen echten Verlierer gibt es hier nicht, die Wahl hängt von deinem Trading-Verhalten ab. Trade Republic ist der Sieger für alle, die es maximal einfach wollen, primär am Smartphone handeln und Zinsen ohne monatliche Abogebühr kassieren möchten. Scalable Capital gewinnt für alle „Heavy User“, die oft am PC sitzen, gerne viele Einzelaktien handeln (dank der PRIME+ Flatrate) und detaillierte Analyse-Tools für ihr ETF-Portfolio schätzen.

Risikohinweis: Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden. Der Wert deiner Anlage kann fallen oder steigen, und es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Vergleiche basieren auf unseren eigenen Erfahrungen und Recherchen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Keine Anlageberatung.

0 Comments

Unser Scalable Capital Test: Lohnt sich der Broker aus München für deinen ETF-Sparplan? Wir analysieren das „Prime Broker“ Flatrate-Modell, die Gebühren, die Zinsen und für wen sich der Wechsel wirklich lohnt.

Was ist Scalable Capital?

Scalable Capital startete ursprünglich als digitale Vermögensverwaltung (Robo-Advisor), ist heute aber vor allem als einer der führenden Neobroker in Europa bekannt. Das Unternehmen mit Sitz in München hat sich besonders auf ETFs spezialisiert und bietet Anlegern eine riesige Auswahl an besparbaren Indexfonds, Aktien und mittlerweile auch Kryptowährungen. Die Bedienung funktioniert dabei sowohl über eine sehr aufgeräumte App als auch bequem über den Web-Browser am PC.

Gebühren und Modelle (FREE vs. PRIME)

Scalable Capital geht einen anderen Weg als die Konkurrenz und bietet verschiedene Abo-Modelle an. Das macht den Broker extrem flexibel:

  • FREE Broker (0,00 € / Monat): Das Standard-Modell kostet keine Grundgebühr. Jeder Trade (Einmalkauf) kostet günstige 0,99 €. Das Beste: Alle ETF- und Aktien-Sparpläne sind komplett kostenlos!
  • PRIME+ Broker (ab 4,99 € / Monat): Das ist das absolute Highlight für Vieltrader. Mit dieser Flatrate sind alle Trades (ab 250 € Ordervolumen) sowie alle Sparpläne kostenlos. Du zahlst nur die monatliche Abogebühr.

Attraktive Zinsen im PRIME+ Modell

Ein massiver Vorteil des PRIME+ Modells ist die Verzinsung. Scalable zahlt dir (ähnlich wie Trade Republic) extrem attraktive Zinsen auf dein nicht investiertes Guthaben (bis zu 100.000 €). Für viele Anleger decken allein die Zinseinnahmen die monatliche Gebühr des PRIME+ Abos locker ab, sodass sie effektiv „gratis“ handeln.

👍 Vorteile

  • Riesige Auswahl an kostenlosen ETF-Sparplänen
  • Geniales Flatrate-Modell (PRIME+) für Vieltrader
  • Hohe Zinsen auf Guthaben im PRIME+ Modell
  • Sehr gute und übersichtliche Desktop-Version (Web)
  • Portfolio-Analyse Tools direkt integriert

👎 Nachteile

  • Nicht „steuereinfach“ in Österreich (Steuerreport wird aber gestellt)
  • Flatrate-Trades im PRIME-Modell erst ab 250 € kostenlos
  • Krypto-Handel verhältnismäßig teuer

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Handelbare Werte: ca. 7.500 Aktien, über 2.400 ETFs, Fonds, Krypto
  • Sparplan-Mindestbetrag: bereits ab 1,00 € möglich
  • Regulierung: BaFin (Deutschland)
  • Einlagensicherung: 100.000 € (über Partnerbanken wie Baader Bank)

🏆 Fazit & Bewertung

Scalable Capital ist ein Traum für alle „Buy & Hold“-Anleger und ETF-Fans. Das Angebot an besparbaren Indexfonds ist gigantisch, und wer einfach nur monatlich Geld im „FREE Broker“ Modell per Sparplan investieren möchte, tut dies komplett kostenlos. Wer etwas mehr Kapital auf der Seitenlinie liegen hat oder häufiger Einzelaktien kauft, findet im „PRIME+ Broker“ ein unschlagbares Flatrate-Paket samt exzellenter Verzinsung. Einziger kleiner Minuspunkt für Österreicher: Man muss die Steuern einmal im Jahr mithilfe des Steuerreports selbst beim Finanzamt melden.

Unsere Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (4.8 von 5 Sternen)

Jetzt kostenlos bei Scalable Capital anmelden

Risikohinweis: Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden. Der Wert deiner Anlage kann fallen oder steigen, und es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Bitte informiere dich selbstständig vor jedem Investment. Keine Anlageberatung.

1 Comments